Der Mittelstand fragt zu Recht nach Förderung für KI-Projekte. Nach dem Wegfall von Digital Jetzt ist die Lage unübersichtlich – dieser Beitrag zeigt die praktischen Wege zum Stand 2026.
dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner und nicht mit dem Anbieter von osFoundry (osFoundry Inc.) verbunden. dgm verspricht keine Förderung; Beträge und Fristen sind im aktuellen Aufruf zu prüfen.
Drei praktische Wege
| Weg | Fördert | Hinweis |
|---|---|---|
| BAFA-Beratung | externe Beratung (auch KI) | nicht Software-/Hardware-Kauf |
| ZIM | FuE inkl. Software/KI | marktorientierte Entwicklung |
| Länder-Digitalboni | Investitionen | Basis-IKT oft ausgeschlossen |
Beratung vs. Investition
Der häufigste Stolperstein: Die BAFA fördert Beratung, nicht Investition. Wer KI-Software anschaffen will, schaut eher auf die Digitalboni der Länder – diese schließen aber oft Basis-IKT (Standard-Laptops, Standardsoftware) aus. Für echte Forschung und Entwicklung ist das ZIM der Weg.
KMU-Definition und De-minimis
Maßgeblich ist die programmspezifische KMU-Definition (EU-Schwellen, teils enger – z. B. Digitalbonus Bayern < 50 Beschäftigte). Viele Zuschüsse laufen als De-minimis-Beihilfe mit einer Obergrenze von 300.000 € über drei Jahre. Bereits bezogene Beihilfen zählen mit.
Vor dem Antrag
Zentral ist die Maßnahmenbeginn-Regel: vor der Bewilligung nichts bestellen oder beauftragen. Den passenden Aufruf finden Sie in der Förderdatenbank des Bundes. Verwandt: BAFA-Förderung für KI-Beratung nutzen und Voraussetzungen für KI-Förderung in Deutschland.
dgm ordnet als unabhängiger Partner die Wege ein und begleitet die KI-Einführung mit osFoundry.