Versicherer gehören zu den frühen KI-Anwendern – in einem stark regulierten Umfeld. Der GDV dokumentiert mehrere Anwendungsfälle. Dieser Beitrag zeigt sie und ordnet sie für die Integration über osFoundry ein.

dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner und nicht mit dem Anbieter von osFoundry (osFoundry Inc.) verbunden. Angaben sind mit Quelle und Stand zu verstehen.

Anwendungsfälle und Einordnung

AnwendungsfallEinordnung
Schadenbearbeitung/-regulierungje nach Automatisierung, Art. 22 DSGVO
Risiko-/Preisbildung Leben/KrankenHochrisiko (EU AI Act)
Betrugsabwehrmeist unkritisch
Kundenkommunikation/Triageunkritisch, Transparenzpflichten

Quelle u. a.: GDV, KI-Verordnung Anhang III. Im aktuellen Stand prüfen.

Schaden, Underwriting und Betrug

Laut GDV werden einfache Kfz-Schäden teils vollautomatisch bewertet und reguliert; KI analysiert Fotos, gleicht mit Schadendatenbanken ab und schlägt Erstattungen vor. Im Underwriting unterstützt KI die Risikomodellierung (z. B. Hochwasserrisiko per Geoinformation). Algorithmen identifizieren manipulierte Schadensmeldungen. osFoundry kann Dokumentenverarbeitung und Triage in solche Prozesse einbinden.

Hochrisiko und DSGVO

Risikobewertung und Preisbildung bei Lebens- und Krankenversicherungen gelten als Hochrisiko (Anhang III) – mit umfangreichen Pflichten ab 2. August 2026. Automatisierte Schadenregulierung und Tarifierung berühren Art. 22 DSGVO; verhaltensbasierte Tarife nur mit Zustimmung. KI unterfällt zudem der BaFin-Aufsicht und DORA. osFoundry bietet Audit-Logs, EU-Regionspinning, lokale Inferenz und Self-Hosting.

Wo osFoundry sinnvoll ansetzt

dgm konzentriert die Umsetzung zunächst auf unkritische Felder – Dokumentenverarbeitung, Service-Triage, interne Recherche (RAG) – und beachtet die Hochrisiko-Abgrenzung. Verwandt: KI-Tools für die Versicherung und Prozesse in der Versicherung mit KI optimieren.

dgm begleitet als unabhängiger Partner die Auswahl und Umsetzung mit osFoundry – mit klarer Hochrisiko-Abgrenzung.