Kanzleien können mit KI Recherche und Dokumentenarbeit erheblich beschleunigen – doch die anwaltliche Verschwiegenheit setzt enge Grenzen. Dieser Beitrag zeigt dokumentierte Anwendungsfälle und ordnet sie für die verschwiegenheitskonforme Integration über osFoundry ein.
dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner und nicht mit dem Anbieter von osFoundry (osFoundry Inc.) verbunden. Angaben sind mit Quelle und Stand zu verstehen.
Anwendungsfälle im Überblick
| Anwendungsfall | Nutzen |
|---|---|
| Dokumentenanalyse / Due Diligence | schnelle Auswertung großer Mengen |
| Vertragsprüfung | standardisierbare Prüfschritte |
| Juristische Recherche | schnelleres Finden |
| Entwurf & Zusammenfassung | Textentwürfe (kritisch zu prüfen) |
Quelle u. a.: BRAK-Leitfaden (12/2024), DAV/Anwaltsblatt. Im aktuellen Stand prüfen.
Recherche und Dokumentenarbeit
KI wertet große Dokumentenmengen aus, vergleicht Versionen, prüft standardisierbare Vertragsschritte und recherchiert in juristischen Texten. Entwürfe und Zusammenfassungen sind eigenverantwortlich kritisch zu prüfen – das Halluzinationsrisiko bleibt. osFoundry kann solche Funktionen mit kanzleieigenem Wissen (RAG) bereitstellen.
Verschwiegenheit als oberste Grenze
Die BRAK empfiehlt: möglichst abstrakte Prompts ohne Mandatsbezug, vollständige Anonymisierung von Dokumenten und Zurückhaltung bei Public-Cloud-Diensten. § 43e BRAO regelt die Offenlegung gegenüber Dienstleistern (u. a. Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitsverpflichtung), § 203 StGB stellt Verstöße unter Strafe. Genau hier zahlt sich osFoundry aus: Self-Hosting, lokale Inferenz und EU-Regionspinning halten Daten im kontrollierten Bereich.
DSGVO und Letztverantwortung
Auftragsverarbeitung und Datenminimierung sind zu beachten; die sorgfältige Berufsausübung verlangt die kritische Prüfung jedes KI-Ergebnisses. Verwandt: KI-Tools für Kanzleien und Prozesse in Kanzleien mit KI optimieren.
dgm begleitet als unabhängiger Partner die verschwiegenheitskonforme Umsetzung mit osFoundry.